Epithalon kaufen – Epitalon, das Tetrapeptid Ala-Glu-Asp-Gly
Epithalon kaufen online in Deutschland
Epithalon, in der Literatur auch Epitalon geschrieben, ist ein synthetisches Tetrapeptid mit der Sequenz Ala-Glu-Asp-Gly. Die Verbindung wird unter der CAS-Nummer 307297-39-8 geführt und wiegt lediglich 390,35 g/mol. Wer Epithalon kaufen möchte, findet auf dieser Seite die Herkunft des Moleküls, seine strukturchemischen Kenndaten und die analytischen Eigenheiten, die sich aus dieser sehr kurzen Sequenz ergeben.
Drei Namen, zwei verschiedene Stoffe
Rund um dieses Molekül kursieren drei Bezeichnungen, die nicht dasselbe meinen. Epitalon und Epithalon sind zwei Schreibweisen derselben synthetischen Verbindung. Epithalamin dagegen bezeichnet etwas anderes: einen Extrakt aus der Zirbeldrüse des Rindes.
Der Zusammenhang zwischen beiden ist die eigentliche Entstehungsgeschichte. Das Tetrapeptid wurde als mutmaßlicher Wirkbestandteil dieses Zirbeldrüsenextrakts identifiziert. Aus einem tierischen Gewebeextrakt mit unbekannter Zusammensetzung wurde also eine definierte, synthetisch herstellbare Verbindung herausgelöst.
Für die Bestellpraxis heißt das: Ein Datenblatt, das von Epithalamin spricht, beschreibt möglicherweise ein Extraktpräparat und nicht das reine Tetrapeptid. Die CAS-Nummer 307297-39-8 bezieht sich eindeutig auf die synthetische Verbindung.
Herkunft der Forschung
Die Primärforschung zu diesem Peptid wurde von Wladimir Chawinson und Mitarbeitern am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie durchgeführt. Beschrieben wird die Substanz dort als synthetisches Peptid, als Telomerase-Aktivator und als mutmaßliche Anti-Aging-Verbindung.
Diese Zuordnung zu einer einzelnen Forschungsstätte sollte man beim Lesen der Literatur im Hinterkopf behalten. Sie sagt nichts über die Richtigkeit der Befunde aus, ist aber eine relevante Information für jeden, der die Belastbarkeit einer Datenlage einschätzen will.
Was genau zur Telomerase berichtet wurde
Die meistzitierte Beobachtung lautet, dass die Verbindung über eine erhöhte Telomeraseaktivität eine Verlängerung der Telomere in menschlichen somatischen Zellen bewirkt, und zwar in vitro. Die drei entscheidenden Einschränkungen stecken in dieser Formulierung selbst.
Erstens: in vitro, also in der Zellkultur und nicht im lebenden Organismus. Zweitens: in somatischen Zellen, deren Telomeraseaktivität unter Kulturbedingungen ein anderes Verhalten zeigt als im Gewebeverband. Drittens beschreibt die Aussage einen gemessenen biochemischen Parameter, keinen klinischen Endpunkt. Wer diese Ebenen sauber auseinanderhält, liest die Literatur zu Epithalon deutlich präziser.
Aufbau der Kette
Vier Reste, im Einbuchstabencode AEDG: Alanin, Glutaminsäure, Asparaginsäure, Glycin. Die Summenformel lautet C14H22N4O9. Mit 390,35 g/mol liegt das Molekül an der Grenze zwischen Peptid- und Kleinmolekülchemie; viele gängige Arzneistoffe sind schwerer.
Zwei Merkmale bestimmen das Verhalten dieser Sequenz. Zum einen tragen Glutaminsäure und Asparaginsäure je eine saure Seitenkette, während kein einziger basischer Rest vorhanden ist. Zum anderen fehlen aromatische Reste vollständig: kein Tryptophan, kein Tyrosin, kein Phenylalanin.
Warum dieses Peptid bei 280 Nanometern unsichtbar ist
Die Standardmethode zur Konzentrationsbestimmung einer Peptidlösung ist die Absorptionsmessung bei 280 Nanometern. Sie funktioniert, weil Tryptophan und Tyrosin in diesem Bereich absorbieren. Epithalon besitzt keinen dieser Reste, und deshalb liefert die Messung bei 280 Nanometern hier schlicht kein Signal.
Wer die Konzentration einer Stammlösung bestimmen will, muss auf andere Verfahren ausweichen: auf die Absorption der Peptidbindung im fernen UV-Bereich um 205 bis 215 Nanometer, auf eine Aminosäureanalyse oder auf eine quantitative HPLC gegen einen Standard. Das ist der praktisch folgenreichste Unterschied zwischen Epithalon und den meisten anderen Forschungspeptiden im Regal.
Das Asp-Gly-Motiv als chemische Schwachstelle
An den Positionen drei und vier steht Asparaginsäure unmittelbar vor Glycin. Diese Abfolge ist in der Peptidchemie als besonders anfällige Stelle bekannt: Über einen Succinimid-Zwischenzustand kann sich der Aspartylrest zu Isoasparaginsäure umlagern.
Zwei Eigenschaften machen diese Reaktion tückisch. Sie verändert die Molekülmasse nicht, weshalb die Massenspektrometrie das Umlagerungsprodukt nicht vom Original trennt. Und sie wird durch Wasser, höhere Temperatur und neutralen bis leicht basischen pH-Wert beschleunigt. Genau die Bedingungen also, unter denen eine rekonstituierte Lösung im Kühlschrank steht.
Praktische Folge: Bei Epithalon ist das HPLC-Chromatogramm die aussagekräftigere Prüfung, und rekonstituierte Lösungen sollten nicht über längere Zeiträume gelagert werden.
Kenngrößen des Tetrapeptids
| Parameter | Wert |
|---|---|
| CAS-Nummer | 307297-39-8 |
| Sequenz | Ala-Glu-Asp-Gly |
| Einbuchstabencode | AEDG |
| Zahl der Reste | vier |
| Summenformel | C14H22N4O9 |
| Molare Masse | 390,35 g/mol |
| PubChem CID | 219042 |
| ChemSpider | 189872 |
| UNII | O65P17785G |
| Saure Seitenketten | Glutaminsäure, Asparaginsäure |
| Basische Seitenketten | keine |
| Aromatische Reste | keine |
| Aggregatzustand | Lyophilisat |
Verhalten beim Auflösen
Ein Molekül mit zwei sauren Seitenketten und ohne Gegenpol auf der basischen Seite ist bei niedrigem pH-Wert schlecht und im neutralen bis schwach basischen Bereich gut löslich. Beobachtet man beim ersten Ansetzen Schlieren oder eine milchige Trübung, lohnt sich ein Blick auf den pH-Wert des verwendeten Lösungsmittels, bevor man die Charge beanstandet.
Mit einer molaren Masse von nur 390 g/mol ergeben sich aus einer Durchstechflasche rechnerisch deutlich mehr Stoffmengeneinheiten als bei einem gleich schweren größeren Peptid. Wer molare Konzentrationen ansetzt statt Massenkonzentrationen, sollte diesen Faktor im Kopf haben.
Identität und Reinheit im Prüfbericht
Die Identität wird über Massenspektrometrie belegt, die Reinheit über Umkehrphasen-HPLC. Bei einer so kurzen und stark polaren Sequenz stößt die klassische Umkehrphasen-Trennung allerdings an eine Grenze: Kleine, hydrophile Peptide binden schwach an die stationäre Phase und eluieren früh, teils nahe am Totvolumen.
Ein sauber ausgearbeitetes Chromatogramm braucht hier entweder eine geeignete Säulenchemie oder einen angepassten Gradienten. Ein Prüfbericht, der für AEDG einen gut aufgelösten, spät eluierenden Peak zeigt, spricht für eine methodisch durchdachte Analytik.
Kühlung, Licht und Verschluss
Das Lyophilisat wird tiefgefroren und trocken in der ungeöffneten Flasche aufbewahrt. Wegen des Asp-Gly-Motivs ist Trockenheit hier wichtiger als bei den meisten anderen Sequenzen; Restfeuchte im Pulver begünstigt die Umlagerung bereits im festen Zustand.
Angesetzte Lösungen werden kalt gehalten und zeitnah verwendet. Eine über Wochen im Kühlschrank aufbewahrte Lösung kann massenspektrometrisch unauffällig bleiben und trotzdem einen erheblichen Anteil umgelagerten Materials enthalten.
Die angebotenen Ausführungen
Geführt wird Endogenic Epithalon 10 Mg. Die Angabe von zehn Milligramm bezieht sich auf die Einwaage je Durchstechflasche. Zu jeder Charge gehört ein Analysenzertifikat, das sich schon vor dem Kauf einsehen lässt.
Abgabe und Zustellung
Versendet wird innerhalb Deutschlands und in die weiteren Staaten der Europäischen Union in temperaturstabiler Umverpackung. Die Chargennummer auf dem Etikett stellt die Verbindung zum Prüfbericht her.
Häufige Fragen zu Epithalon
Wo kann man Epithalon kaufen?
Epithalon kaufen kann man in diesem Shop online: Artikel von Endogenic stehen oben in der Liste, der Preis liegt bei 60 Euro. Der Versand erfolgt aus der EU in neutraler Verpackung.
Was ist Epithalon?
Epithalon ist ein synthetisches Tetrapeptid (Ala-Glu-Asp-Gly), das in Russland von Vladimir Khavinson als sogenannter Bioregulator untersucht wurde. Die Studien stammen fast ausschließlich aus dieser Arbeitsgruppe.
Research Use Only. Das hier geführte Material ist Referenzsubstanz für die wissenschaftliche Laborarbeit und die analytische Vergleichsmessung. Eine Anwendung am Menschen oder am Tier ist ausgeschlossen, ebenso jede Nutzung zur Erkennung, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. In Deutschland und der Europäischen Union besteht keine arzneimittelrechtliche Zulassung. Angaben zu Dosis, Applikationsschema oder erwartbarem Nutzen macht diese Seite bewusst nicht. Abgegeben wird ausschließlich an fachlich qualifizierte Einrichtungen und Personen.
Angaben zu Sequenz, CAS-Nummer, Summenformel, molarer Masse, Datenbankkennungen, Forschungsherkunft, Zusammenhang mit dem Zirbeldrüsenextrakt und zur berichteten Telomerasebeobachtung folgen frei zugänglicher Fachliteratur zu Epitalon. Die Messwerte Ihrer Charge stehen im zugehörigen Prüfbericht.
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