Andarine S4 kaufen – SARM und partieller Agonist am Androgenrezeptor
S4 (Andarine) kaufen online in Deutschland
S4 (Andarine) ist in unserem Shop erhältlich. Niedriger Preis und diskreter Versand. S4 (Andarine) kaufen online ist sicher, schnell und diskret im Online-Shop in Deutschland!
Wer Andarine S4 kaufen möchte, greift zu einem der am besten dokumentierten frühen SARM: einem partiellen Agonist am Androgenrezeptor, der die klinische Prüfung bis Phase 1 durchlaufen hat und dort auch endete. Diese Kategorie führt Andarine als Referenzmaterial für Labor- und Analysezwecke, mit chargenbezogenem Analysezertifikat.
Auf einen Blick
- Substanz: Andarine, Entwicklungsbezeichnung S-4 beziehungsweise GTx-007
- Stoffklasse: nichtsteroidaler selektiver Androgenrezeptor-Modulator
- Rezeptorverhalten: oral aktiver partieller Agonist am Androgenrezeptor
- CAS-Nummer: 401900-40-1
- Summenformel: C19H18F3N3O6
- Molmasse: 441,363 g/mol
- Entwicklungsstand: für sämtliche Indikationen eingestellt
- Sportrecht: WADA-Verbotsliste, Klasse S1, anabole Wirkstoffe
- Zweckbestimmung: ausschließlich Labor- und Analysezwecke
Was ein partieller Agonist von einem vollen unterscheidet
Die Bezeichnung SARM beschreibt keine einheitliche Wirkstärke, sondern ein Bindungsverhalten. Ein voller Agonist löst am Rezeptor die maximal mögliche Antwort aus. Ein partieller Agonist besetzt dieselbe Bindungsstelle, erzeugt dort aber auch bei vollständiger Belegung nur einen Teil dieser Antwort.
Hinzu kommt der Gedanke, der die Substanzklasse überhaupt begründet hat: Gewebeselektivität. Der Androgenrezeptor sitzt in Muskel, Knochen, Prostata, Haut und weiteren Geweben. Steroidale Androgene sprechen sie weitgehend gleichmäßig an. Nichtsteroidale Modulatoren wurden entwickelt, um zwischen diesen Geweben zu unterscheiden, indem sie je nach Zelltyp unterschiedliche Kofaktoren rekrutieren. Wie weit das bei einer einzelnen Verbindung gelingt, ist eine empirische Frage und kein Klassenmerkmal.
Daraus folgt eine Eigenschaft, die für Versuchsaufbauten wesentlich ist: In Gegenwart eines vollen Agonisten wirkt ein partieller Agonist kompetitiv dämpfend, weil er Bindungsstellen belegt, ohne sie voll zu aktivieren. Andarine zeigt genau dieses Profil. Wer die Substanz in einem Modell mit endogenen Androgenen einsetzt, misst deshalb nicht einfach eine additive Wirkung.
Warum die Entwicklung bei GTx endete
Andarine wurde von GTx, Inc. entwickelt und durchlief drei Phase-1-Studien, bezeichnet als 1a, 1b und 1c, an insgesamt 86 gesunden männlichen und weiblichen Freiwilligen. Weiter kam die Substanz nicht. Berichtet wird, dass Sehstörungen in den klinischen Prüfungen den Ausschlag gaben.
GTx verfolgte die Substanzklasse danach mit einer strukturverwandten, verbesserten Verbindung weiter: Enobosarm, besser bekannt als Ostarine. Die Entwicklung von Andarine wurde für sämtliche Indikationen eingestellt. Eine arzneimittelrechtliche Zulassung besteht in keinem Land.
Für die Forschung ist dieser Verlauf der eigentliche Informationsgehalt der Substanz: Andarine markiert den Punkt, an dem eine frühe SARM-Generation an einem spezifischen Befund scheiterte und durch eine nachfolgende ersetzt wurde.
Andarine, Enobosarm und S-23 im Vergleich
| Merkmal | Andarine (S-4) | Enobosarm | S-23 |
|---|---|---|---|
| Entwickler | GTx, Inc. | GTx, Inc. | GTx, Inc. |
| Rezeptorverhalten | partieller Agonist | nachfolgende Generation | hohe Bindungsaffinität |
| Weiteste erreichte Phase | Phase 1 | weiter fortgeschritten | präklinisch |
| Ursprüngliche Zielrichtung | Muskelschwund | Muskelschwund | männliche Kontrazeption |
| Entwicklungsstand | eingestellt | Nachfolgeverbindung | keine Zulassung |
Einordnung im Sportrecht
Selektive Androgenrezeptor-Modulatoren führt die Welt-Anti-Doping-Agentur in Klasse S1 unter den anabolen Wirkstoffen, ausdrücklich als eigene Untergruppe neben den klassischen anabol-androgenen Steroiden. Andarine fällt unter diese Gruppe. Die Substanz ist im Wettkampf und außerhalb des Wettkampfs verboten.
Diese Zuordnung unterscheidet sich von der der Stoffwechsel-Modulatoren: Verbindungen wie GW-501516 oder SR-9009 binden nicht am Androgenrezeptor und stehen deshalb in Klasse S4.
Andarine in der analytischen Praxis
Frühe SARM sind in Dopingkontrolllaboren ein wiederkehrendes Thema, weil sie sich strukturell deutlich von Steroiden unterscheiden und eigene Nachweisverfahren verlangen. Referenzmaterial definierter Identität ist dafür die Voraussetzung: Ohne charakterisierte Vergleichssubstanz lässt sich ein Signal in der Massenspektrometrie nicht sicher zuordnen.
Genau darin liegt der Nutzen einer dokumentierten Charge. Das Analysezertifikat verbindet ein konkretes Gebinde mit einem gemessenen Reinheitswert und einer bestätigten Identität. Allgemeine Katalogangaben leisten das nicht, weil sie nicht chargengebunden sind.
Was in dieser Kategorie geführt wird
Angeboten wird Endogenic S4 mit 50 mg pro ml auf 30 ml als Lösung. Maßgeblich für Gehalt und Reinheit einer konkreten Lieferung ist das zugehörige Analysezertifikat, nicht die allgemeine Katalogangabe.
Schreibweisen und Synonyme
Die Verbindung erscheint als Andarine, Andarin, S-4, S4, GTx-007 sowie unter der Bezeichnung Acetamidoxolutamide. Nicht damit identisch sind Enobosarm, S-23 und RAD-140, auch wenn alle vier derselben Wirkstoffklasse zugerechnet werden.
Lagerung und Dokumentation
Die Lösung wird kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt, angebrochen verschlossen im Kühlschrank. Ob zu einer Charge ein Analysezertifikat zu Identität und Reinheit vorliegt, erfragen Sie bitte vor der Bestellung. Das Dokument ist auf Anfrage vor der Bestellung einsehbar.
Versand und Verfügbarkeit
- Versand innerhalb der EU: die Ware liegt in den Niederlanden und in Deutschland, Zollabfertigung entfällt daher.
- Verpackung ohne Aufdruck: der Umkarton lässt weder auf das Produkt noch auf den Hersteller schließen.
- Annahmeschluss: bis 16:00 Uhr an Werktagen eingehende Bestellungen gehen taggleich raus.
- Papiere vorab: das Analysezertifikat kann vor dem Kauf angefordert werden.
FAQ zu Andarine S4
Wofür stehen die Bezeichnungen S-4 und GTx-007?
Beides sind Entwicklungsbezeichnungen derselben Verbindung aus dem Programm von GTx, Inc. Der generische Name lautet Andarine.
Was bedeutet partieller Agonismus konkret?
Die Substanz bindet am Androgenrezeptor, löst dort aber selbst bei vollständiger Belegung nur einen Teil der maximal möglichen Rezeptorantwort aus.
Wie weit kam die klinische Prüfung?
Bis Phase 1. Drei Studien mit den Bezeichnungen 1a, 1b und 1c wurden an 86 gesunden Freiwilligen beiderlei Geschlechts abgeschlossen.
Warum wurde die Entwicklung beendet?
Berichtet werden Sehstörungen in den klinischen Prüfungen. GTx verfolgte die Klasse anschließend mit Enobosarm weiter.
Ist Andarine irgendwo als Arzneimittel zugelassen?
Nein. Die Entwicklung wurde für sämtliche Indikationen eingestellt; eine Zulassung besteht in keinem Land.
In welcher WADA-Klasse steht die Substanz?
In Klasse S1, anabole Wirkstoffe, als Teil der Untergruppe der selektiven Androgenrezeptor-Modulatoren.
Worin unterscheidet sich Andarine von S-23?
S-23 stammt aus einem anderen Entwicklungsprogramm, bindet mit höherer Affinität am Rezeptor und wurde ursprünglich als Kandidat für männliche Kontrazeption untersucht.
Welche Angaben enthält das Analysezertifikat?
Identität und Reinheit der konkreten Charge. Für eine einzelne Lieferung gilt dieses Dokument und keine allgemeine Produktbeschreibung.
Weiterführend
Zur zweiten Androgenrezeptor-Verbindung dieser Kategoriegruppe: S-23. Zu den Stoffwechsel-Modulatoren mit anderem Rezeptorziel: Cardarine GW-501516 und SR-9009.
Research Use Only. Was hier angeboten wird, dient der Laborarbeit und der analytischen Vergleichsmessung. Der Einsatz am Menschen oder am Tier ist damit ausgeschlossen; ebenso wenig eignet sich die Substanz dazu, Krankheiten festzustellen, zu behandeln oder ihnen vorzubeugen. Eine arzneimittelrechtliche Zulassung liegt nicht vor. Angaben zu Dosierung, Zyklusaufbau oder zu erwartbaren Wirkungen wird diese Seite nicht machen. Abgegeben wird nur an fachlich qualifizierte Einrichtungen und Personen.
Stoffdaten, Rezeptorverhalten, Angaben zum Entwicklungsprogramm bei GTx und zur Einordnung im Sportrecht stützen sich auf frei zugängliche Fachliteratur zu Andarine und auf Veröffentlichungen der Welt-Anti-Doping-Agentur. Für den Inhalt eines einzelnen Gebindes gilt das zugehörige Analysezertifikat.