Bromantan kaufen – Adamantan-Derivat als Referenzmaterial
Bromantan kaufen online in Deutschland
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Bromantan kaufen lässt sich hier online in Deutschland und der übrigen EU als Referenzmaterial für die Laborarbeit. Die Verbindung ist ein Adamantan-Derivat aus der sowjetischen Pharmaforschung der 1980er-Jahre und in der Dopinganalytik seit über zwei Jahrzehnten ein fester Begriff. Diese Seite ordnet die Substanz chemisch und historisch ein und beschreibt, was auf der geführten Packung steht.
Formel, CAS-Nummer und Struktur
| Kenngröße | Wert |
|---|---|
| Summenformel | C16H20BrN |
| CAS-Nummer | 87913-26-6 |
| Chemische Bezeichnung | N-(4-Bromphenyl)adamantan-2-amin |
| Stoffklasse | Adamantan-Derivat |
Das Gerüst der Verbindung ist der Adamantan-Käfig, eine starre, käfigartige Kohlenwasserstoffstruktur. An ihm hängt ein bromiertes Phenylamin – daher rührt auch die Silbe Brom im Trivialnamen. Diese Kombination macht das Molekül in der Analytik gut unterscheidbar von anderen Adamantan-Verbindungen.
Warum das Bromatom die Analytik erleichtert
Brom kommt in der Natur in zwei stabilen Isotopen vor, die fast gleich häufig sind. Im Massenspektrum erzeugt das ein charakteristisches Signalpaar im Abstand von zwei Masseneinheiten, dessen beide Linien annähernd gleich hoch sind. Dieses Muster ist schwer zu verwechseln und macht bromhaltige Moleküle in komplexen Proben auffällig.
Zusammen mit dem starren Adamantan-Gerüst, das ein gut definiertes Fragmentierungsverhalten zeigt, ergibt sich eine Verbindung, die sich analytisch klar von anderen Substanzen derselben Stoffklasse trennen lässt. Für eine Referenzsubstanz ist genau das die relevante Eigenschaft.
Herkunft: Entwicklung in den 1980er-Jahren
Die Substanz entstand in den 1980er-Jahren in der Sowjetunion, am Zakusov-Institut für Pharmakologie. In der dortigen Nomenklatur wurde sie als Actoprotector geführt – eine Stoffkategorie der russischsprachigen Pharmakologie, für die es im westlichen Arzneimittelrecht keine Entsprechung gibt. Der Begriff beschreibt eine Einordnung in einem bestimmten Forschungssystem und ist keine Zulassungskategorie und keine Aussage über eine Wirkung.
Unter dem Handelsnamen Ladasten wurde die Verbindung in Russland geführt. Im europäischen Arzneimittelrecht besteht keine Zulassung.
Der Dopingfall von 1996 und die Verbotsliste
Bekannt wurde die Substanz außerhalb der russischsprachigen Fachliteratur durch die Olympischen Sommerspiele 1996, bei denen mehrere russische Athletinnen und Athleten positiv darauf getestet wurden. Die Nachweise führten unmittelbar zu einer Bewertung durch die Anti-Doping-Gremien.
1997 wurde die Verbindung auf die Verbotsliste gesetzt, und zwar in doppelter Hinsicht: als Stimulans und als maskierende Substanz. Der zweite Punkt ist der analytisch interessantere, weil eine maskierende Wirkung nicht die eigene Leistung betrifft, sondern den Nachweis anderer Stoffe. Genau daraus erklärt sich, warum die Verbindung bis heute in Referenzmaterialsammlungen für die Dopinganalytik auftaucht.
Namensvarianten in der Literatur
Die Schreibweisen gehen auseinander, je nachdem aus welcher Sprache transkribiert wurde. Gebräuchlich sind Bromantan, Bromantane mit englischer Endung, Bromontan sowie der Entwicklungscode ADK-709 und der Handelsname Ladasten. Wer Datenbanken durchsucht, prüft besser alle Varianten; ein fehlender Treffer unter einer Schreibweise sagt nichts über die anderen.
Was auf der geführten Packung steht
| Angabe laut Etikett | Wert |
|---|---|
| Marke | Endogenic |
| Bezeichnung | Bromantan |
| Inhalt | 60 Kapseln |
| Reihenbezeichnung | Premium Oral Series |
| Gehalt je Kapsel | 50 mg je Kapsel laut Herstellerangabe |
Der letzte Punkt verdient Beachtung: Die Milligrammzahl je Einheit steht nicht auf der Vorderseite der Dose, sondern in den Artikeldaten des Herstellers. Ohne diese Angabe wäre eine Stückzahl allein kein Mengenvergleich mit einer Packung, die einen Gehalt je Einheit ausweist.
Herstellerangaben und Einordnung dieser Seite
Das Etikett trägt eine eigene Reihenbezeichnung des Herstellers sowie einen aufgedruckten Einnahmehinweis. Beides sind Angaben des Herstellers und keine Aussagen dieses Shops: Abgegeben wird der Artikel als Referenzmaterial, und es gilt ausschließlich der Hinweis am Ende dieser Seite. Die Reihenbezeichnung ist auch kein Prüfzeichen einer unabhängigen Stelle.
Zu prüfen ist beim Wareneingang zusätzlich das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum. Es steht auf dem Etikett der Dose und gehört zu der Charge, die Sie erhalten – nicht zu einer allgemeinen Produktangabe.
Aufbewahrung der Kapseldose
Trocken, verschlossen und bei Raumtemperatur. Bei einer Kapselhülle ist die Dauer entscheidend, in der die Dose offen steht, weil die Hülle Wasser aus der Umgebungsluft aufnimmt und wieder abgibt. Ein Kühlschrank bringt keinen Vorteil, sondern Kondenswasser beim Herausnehmen.
Versand innerhalb der EU
Geliefert wird aus dem EU-Lagerbestand nach Deutschland, Österreich und in die übrigen Mitgliedstaaten. Die feste Form ist gegen die Temperaturschwankungen eines normalen Transportwegs unempfindlich. Beim Eingang genügt die kurze Kontrolle: Karton unbeschädigt, Deckel fest, Etikett lesbar, Chargennummer und Haltbarkeitsdatum wie erwartet.
Häufige Fragen zu Bromantan
Welche CAS-Nummer hat die Verbindung?
87913-26-6, bei der Summenformel C16H20BrN.
Ist Bromantan dasselbe wie Ladasten?
Ladasten ist ein Handelsname derselben Verbindung.
Seit wann steht die Substanz auf der Verbotsliste?
Seit 1997, geführt als Stimulans und als maskierende Substanz.
Was bedeutet der Begriff Actoprotector?
Eine Stoffkategorie der russischsprachigen Pharmakologie ohne Entsprechung im EU-Arzneimittelrecht.
Wie viel Wirkstoff enthält eine Kapsel?
Nach Herstellerangabe 50 mg je Kapsel; die Vorderseite der Dose nennt diese Zahl nicht.
Woher stammt die Verbindung ursprünglich?
Aus der sowjetischen Pharmaforschung der 1980er-Jahre.
Kein Peptid, aber im selben Bereich geführt
Die beiden Peptide, die hier am nächsten stehen, sind unter Selank und Semax beschrieben; sie werden als Trockenpulver und nicht als Kapsel abgegeben.
Research Use Only. Das hier geführte Material ist Referenzsubstanz für die wissenschaftliche Laborarbeit und die analytische Vergleichsmessung. Eine Anwendung am Menschen oder am Tier ist ausgeschlossen, ebenso jede Nutzung zur Erkennung, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. In Deutschland und der Europäischen Union besteht keine arzneimittelrechtliche Zulassung. Angaben zu Dosis, Applikationsschema oder erwartbarem Nutzen macht diese Seite bewusst nicht. Abgegeben wird ausschließlich an fachlich qualifizierte Einrichtungen und Personen.
Quellen zu Strukturdaten, Herkunft und Verbotsstatus: PubChem-Eintrag zur Verbindung sowie die Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur. Angaben zur Packung stammen vom Etikett des geführten Artikels.